„Der Körper ist die Bühne der Gefühle.“

Antonio Damasio

Gefühle wie Stress, Angst, Überforderung oder Hilflosigkeit bestehen zu einem großen Teil aus Körperwahrnehmung. Man spürt sofort, wo diese Emotionen im Körper sitzen. Aus diesem Grund ist es nicht nur logisch sondern auch hochwirksam, neben dem Verstand auch den Körper bei der Veränderung von bedrückenden Emotionen miteinzubeziehen.

ExpertInnen und Forscher auf dem Gebiet, wie man durch die Integrierung des Körpers Einfluss auf die Psyche nehmen kann, sind Prof. Gerald Hüther (Neurobiologe), Dr. Maja Stroch (Psychologin) sowie Dr. Michael Bohne (Arzt und Psychotherapeut).

Prof. Gerald Hüther, einer der renommiertesten Gehirnforscher unserer Zeit, hat die Wichtigkeit der Körperorientierung vielfach in seinen Büchern und Vorträgen betont.

Dr. Maja Stroch, Begründerin des Zürcher Ressourcen Modells (ZMR) und Herausgeberin des Buches Embodiment – Die Wechselwirkung von Körper und Psyche verstehen und nutzen – formuliert es noch drastischer:“Jede Fachperson, die Menschen berät, therapiert oder erforscht, ohne den Körper miteinzubeziehen, sollte eine Erklärung für dieses Manko abgeben müssen.“ Im Zürcher Ressourcen Modell wird daher systematisch versucht, mit den KlientInnen eine Körperhaltung zu erarbeiten, die ihrem Ziel entspricht. In diesem Video erklärt Dr. Maja Storch, warum reden alleine nicht reicht.

Dr. med. Michael Bohne ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie und der Begründer der Prozess- und Embodimentfokussierten Psychologie (PEP®), die eine hochwirksame Möglichkeit bietet, parafunktionale Denk-, Fühl- und Verhaltensmuster zu verändern. PEP® beeinflusst neuronale Netzwerke mittels bifokal-multisensorischer Interventionen (BMSI).

In einer Coachingsitzung mit PEP® wird durch das Klopfen von bestimmten Punkten auf dem Handrücken und im Gesicht ein haptischer Stimulus gesetzt, der direkt auf das limbische System in unserem Gehirn wirkt. Der anatomische Hintergrund dazu ist, dass Haut und Gehirn (und das Nervensystem) des Menschen in der Embroynalentwicklung aus einem Keimblatt (dem Ektoderm) entstehen. Vereinfacht ausgedrückt kann man demnach mit der Klopftechnik PEP® über die Haut eine direkte Verbindung ins Gehirn herstellen und somit eine sofortige Stressreduktion erzielen.

Man tut sich also was Gutes, wenn man seinen Körper in einer Coachingsitzung miteinbezieht, indem man selbst unter der Anleitung durch den Coach die PEP®-Punkte beklopft und ist dabei auch noch hochwirksam. Gleichzeitig lernt man ein Werkzeug kennen, das man selbst jederzeit anwenden kann und somit immer parat hat – ein genialer Kraftwandler!

PEP® eignet sich nicht nur zur Stressreduktion, sondern ist auch bei Angst und Anspannung vor z.B. Prüfungssituationen, Vorträgen, Bewerbungen oder Auftritten hilfreich.

Um meine KlientInnen im Coaching bestmöglich unterstützen zu können, habe ich mich für diese körperorientierte Methode entschieden und befinde mich derzeit in Fortbildung PEP® (nach Dr. Bohne), die ich im Juni 2019 abschließen werde.

Weitere Infomationen und Videos zu Dr. Michael Bohne und seiner PEP® Methode:

Homepage Dr. Michael Bohne
Der Körper als die Bühne der Gefühle
Buchpräsentation: Bitte klopfen!
Michael Bohne: Livedemos mit zwei Musikern
PEP®-wie soll denn sowas wirken?

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